10 Tipps wie man gesund und schlank durch die Weihnachtsfeiertage kommt

Alle Jahre wieder... kommt mit dem Weihnachtsfest die Frage, wie viele Kilos mehr die Waage danach anzeigen wird. Omas Plätzchen, Gänsebraten bei den Eltern und am Abend Kartoffelsalat bei der Tante. Dazwischen natürlich noch Glühwein und Stollen. Bewegung? Aber klar! Vom Sofa in die Küche und zurück aufs Sofa. Es geht aber auch anders! Hier kommen zehn Tipps, wie die Festtage keine Spuren an Bauch, Hüfte und Po hinterlassen.

 

1.     Viel trinken

 

Natürlich ist es immer empfehlenswert, ausreichend zu trinken. Mindestens zwei Liter am Tag sollten es sein, bei Hitze und Sport sogar noch mehr. Am besten sind Wasser, ungesüßte Tees und Saftschorlen. Über die Feiertage hilft viel zu trinken außerdem, den Magen zu füllen und so den Appetit und Hunger zu bremsen. 

Extra-Tipp: Direkt nach dem Aufstehen und etwa eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten ein großes Glas stilles Wasser trinken sowie Getränke immer griffbereit haben.

 

2.     Frühstück nicht weglassen

 

Es klingt zunächst logisch: Spart man das Frühstück, so spart man Kalorien, die man beim Festtagsschmaus zusätzlich zu sich nehmen kann. Falsch! Lässt man das Frühstück weg, so stellt sich erst recht Heißhunger ein und man schlägt beim Mittagessen übermäßig zu. Das Ergebnis: das Kalorienkonto steht schon mittags kurz vor dem Kollaps. 

 

3.     Maßvoll genießen

 

Besonders zu Weihnachten ist das eine besondere Herausforderung. Aber sie ist machbar! Wenn man noch vom Vorabend satt ist, dann lieber den nächsten Festtagsschmaus ausfallen lassen. Statt Kohlenhydrate in Form von Kartoffeln, Klößen, Brot usw. lieber mehr Fleisch und Fisch auf den Teller packen. Die darin enthaltenen Eiweiße und Fette machen länger satt und weniger müde.

 

4.     Salat als Vorspeise 

 

Wer liebt sie nicht: die leckere Festtagssuppe! Irgendwie gehört sie als Vorspeise dazu. Ein Salat aus frischem Gemüse schmeckt aber auch prima. Er bringt nicht nur Abwechslung in den Speiseplan, sondern füllt durch das im Gemüse und Blattsalat enthaltene Wasser und die Ballaststoffe den Magen. So ist man bereits etwas gesättigt und isst beim Hauptgang weniger.

Extra-Tipp: Beim Dressing unbedingt darauf achten, dass man keine Fertigsoßen, sondern gesunde Öle, Joghurt, Kräuter und nur wenig Salz zum Würzen verwendet.

 

5.     Frisches Obst als Nachspeise

 

Eigentlich ist man nach dem Gänsebraten mehr als satt. Und jetzt soll es auch noch eine Nachspeise geben... Wenn es denn unbedingt sein muss, dann sollte es auch hier eine gesunde Variante sein. Warum nicht zu frischem Obst greifen, statt zu Kompott, Pudding oder Eis? Zum Beispiel zu ein paar Apfelspalten, Orangenscheiben oder eine Handvoll Mango-Würfel. 

Extra-Tipp: Etwas Honig oder Ahornsirup oder ein paar Kokosflocken oder Zimt darüber geben und schon hat man eine süße, aber dennoch gesunde Nachspeise.

 

6.     Gesünderes Gebäck

 

Natürlich gehören Stollen, Lebkuchen und Plätzchen zu Weihnachten dazu. Hin und wieder kann man sich Gebäck genehmigen. Aber auch hier geht es um das bewusste Genießen! Denn zwanghaft auf leckeres Weihnachtsgebäck zu verzichten, während alle anderen um einen herum naschen, kann ziemlich stressig sein. Und Stress ist alles andere als gesund – daher genießen, aber in Maßen! 

Extra-Tipp: Rezepte für gesünderes Gebäck gibt es hier.

 

7.     Naschteller – auch mal etwas Gesundes 

 

Wer kennt ihn nicht: den beliebt-berüchtigten Naschteller! Und hat man ihn halbwegs getilgt, so füllt eine Geisterhand ihn immer wieder auf. Hier war früher wirklich vieles besser. Denn früher waren auf einem Naschteller neben Schokoladenweihnachtsmann und Zucker-Kringel auch Orangen, Äpfel und Nüsse zu finden. Also warum nicht altmodisch sein? 

Extra-Tipp: Äpfel am besten mit Schale essen, insofern sie ungespritzt und gut abgewaschen sind. Denn direkt unter und in der Schale stecken viele wertvolle Vitamine und die enthaltenen Ballaststoffe sättigen. Außerdem reinigen Äpfel den Darm und transportieren Schadstoffe aus dem Körper heraus. Also besonders passend während der Völlerei zu den Feiertagen.

 

8.     Alkohol reduzieren 

 

Alkohol hat sehr viele Kalorien und belastet die Leber, den Stoffwechsel und den Kreislauf. Wie viel Alkohol verträgt eine gesunde Leber, bevor sie Schaden nimmt? Laut Dr. Peter Strate, Chefarzt der Klinik für Abhängigkeitserkrankungen der Asklepios in Hamburg, sollten Männer höchstens 30-40 Gramm Alkohol zu sich nehmen, Frauen 20-30 Gramm. Und das an nicht mehr als drei Wochentagen.

Als Beispiel: Ein Glas Bier (330 Milliliter) enthält rund 13 Gramm Alkohol, ein Glas Rotwein (200 Milliliter) knapp 18 Gramm, ein Glas Sekt (100 Milliliter) rund neun Gramm, ein Glas Kräuterlikör (20 Milliliter) etwa sechs Gramm und ein Glas Whiskey (40 Milliliter) knapp 13 Gramm. Eine Flasche Wein ist für einen allein also definitiv zu viel. (Quelle: BZgA)

Extra-Tipp: Der Schnaps nach einem Essen hilft übrigens nicht bei der Verdauung. Der Alkohol bremst die Verdauung sogar zusätzlich. Ein Spaziergang nach dem Essen ist das beste Mittel, um den Magen möglichst schnell zu entleeren.

 

9.     Bewegung 

 

Wenn das Fitnessstudio über die Feiertage vielleicht eingeschränkt geöffnet hat, kann man auch zu Hause oder an der frischen Luft wunderbar trainieren. Wer das neue Jahr sportlich einläuten will und sich für einen Neujahrslauf anmeldet, vernachlässigt seine Fitness während der Festtage ohnehin nicht. Außerdem beruhigt Bewegung das Gewissen bei all der Schlemmerei.

Extra-Tipp: Wem das alles zu viel ist, der sollte wenigstens lange Spaziergänge machen oder - wenn möglich - zu Fuß zu den Freunden und Verwandten gehen. 

 

10.  Kein Stress 

 

Und bei all den vielen Besuchen, dem Geschenke verpacken und Essen kochen sollte man zwischendurch mal Pause machen. Ein Buch lesen, in die Sauna gehen, sich eine Massage gönnen... einfach mal alle Fünf gerade sein lassen und sich entspannen. Dazu zählt auch, auf ausreichend Schlaf zu achten. Denn laut einer in der Fachzeitschrift „Biological Psychiatry“ veröffentlichten Studie verbrennt man unter Stress deutlich weniger Kalorien, lagert viel mehr Fett im Gewebe ein und nimmt daher zu.

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