Warum unsere Zukunft besser aussieht, als wir meinen

Ich habe heute in einem Post von Charlie Hodgson, ehemaliger Spieler der Englischen Rugby-Union-Nationalmannschaft und guter Bekannter von mir, gelesen: Accept and adapt. Akzeptieren und anpassen. Wir müssen akzeptieren, dass das Leben, wie wir es jetzt kennen, ab sofort normal sein wird. Wir müssen uns so rasch wie möglich anpassen – wissend, dass wir unser Bestes tun. So hieß es in seinem Beitrag weiter. 

 

Mir sprach das aus dem Herzen. In den letzten Tagen merkte ich in meinem Umfeld eine wachsende Bedrückung und Verzweiflung. Nicht nur, dass wir in einer Reihe unserer Grundrechte stark eingeschränkt sind und es vielen sehr schwer fällt, damit klarzukommen. Es wächst auch bei vielen mit jedem Tag die Angst vor der drohenden Rezession. Ein Rückgang der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und der Welt wird Folgen für jeden von uns haben.

 

Doch was passiert hier gerade? Immer mehr Menschen stehen unter Stress. Und unter Stress fällt es einem schwer, die Zukunft realistisch einzuschätzen. Dinge werden dann negativer gesehen, als sie sind bzw. sein werden. Denn seien wir mal ehrlich: Wer weiß schon ganz genau, wie es sein wird? Da ist es einfacher, sich auf das Schlimmste vorzubereiten. Richtig? Nein, denn wenn man gestresst ist, büßt man seinen Fokus ein und im schlimmsten Fall hat man das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. In solchen Momenten grübelt man und reibt sich an der Situation bzw. an dem Problem auf. Man will oder kann die Lage nicht so einfach annehmen. Zu mächtig erscheint die Welle, die einen zu überrollen scheint. Man erstarrt regelrecht.

 

Doch was würde passieren, wenn man stattdessen folgendes täte:

 

1.     Atmen

2.     Situation so akzeptieren, wie sie ist

3.     Schwächen analysieren und sich neu fokussieren

4.     Aufrichten und weitermachen

 

Als Altersklassen-Triathletin war ich bereits häufig in Situationen, die im ersten Augenblick unüberwindbar schienen. Aufgeben war jedoch nie eine Option. Stattdessen hieß es Ruhe bewahren. „Okay, das läuft jetzt nicht so, wie geplant. Konzentriere dich. Fokus!“, sagte ich dann immer zu mir. Sobald ich wieder voll bei der Sache war, war ich auch wieder Herrin der Lage und konnte mein Bestes geben. Und so gehe ich auch jetzt mit den aktuellen Gegebenheiten um. Natürlich mache auch ich mir Gedanken. Und ich finde es absolut nachvollziehbar, dass die jetzige Zeit in manch einem Existenzängste hervorruft. Aber ich persönlich lasse es nicht zu, dass die Geschehnisse mich lähmen. Ich kann die Ereignisse da draußen nicht beeinflussen, aber ich kann selbst bestimmen, wie ich sie für mich interpretiere. Und ich entscheide mich für ein positives Denken. Ich akzeptiere die Situation, passe mich und meinen Service an und mache weiter. 

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