Porridge

3 leckere Fitness-Rezepte mit Porridge

Bei diesen ungemütlichen Temperaturen macht sich ein warmes Frühstück am besten. Porridge passt da einfach perfekt! Hier finden Sie drei Rezepte – für Sie zusammengestellt von Katharina Meyer von Nutrition Checker. Katharina ist Ernährungsberaterin und meine Partnerin wenn es ums Thema Ernährung geht.

Inhalt:

  1. Ein paar Info-Appetizer
  2. Porridge-Grundrezept
  3. Zutatenvariationen
  4. Coole Alternative: Übernacht-Porridge
  5. Snack-Alternative: Porridge-Fitness-Kekse
  6. Haltbarkeit

1. Ein paar Info-Appetizer

Porridge am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen… zumindest profitiert Ihr Magen und Darm gerade zur kälteren Jahreszeit von einem wärmenden Frühstück. Der milde Getreidebrei wirkt vor allem auf sensible Mägen anregend beruhigend und gibt Energie für den Tag. 

Ursprünglich kommt der Getreidebrei aus Schottland und war dort schon im 18. Jahrhundert ein wärmender Energieschub für die Hirten und Bauern auf dem Lande, um die harte Feldarbeit zu verrichten. Der Hafer-Porridge gehört auch immer noch traditionell zum guten English Breakfast. 

Das simple Grundrezept besteht aus Haferflocken und Wasser. Hafer versorgt den Körper mit komplexen Kohlenhydraten und sättigenden Ballaststoffen. Der Brei enthält wenig Zucker und gesättigte Fettsäuren, besitzt aber einen ordentlichen hohen Anteil an Eisen, Zink, Magnesium und Vitaminen. 

Er macht angenehm satt, ohne das aktive Verdauungssystem am Morgen in seiner Arbeit zu belasten. Damit ist er gerade für Morgenmuffel eine schnell zubereitete Kraftquelle für einen gesunden Start in den Tag.

Porridge ist nicht nur gesund, sondern durch seine vielen Geschmacksvariationen mit Obst und Milchersatzvarianten (Mandel- oder Kokosmilch) auch in deutschen Küchen aktuell voll im Trend. 

Mit Extra-Darmkick: Wenn Sie einen pürieren Apfel dazu geben, gewinnt Ihr Darm eine extra Portion Ballaststoffe in Form von Pektin und der Brei wirkt zusätzlich verdauungsfördernd.

Porridge mit Apfel

2. Porridge-Grundrezept 

Für circa zwei Portionen.

  • 100 Gramm feine oder grobe Haferflocken. Alternativ eignen sich für alle Ernährungsfreaks auch Buchweizenflocken, diese schmecken allerdings deutlich herber.
  • 400 Milliliter Wasser – oder wenn Sie es aromatischer und sämiger möchten: 300 Milliliter Pflanzenmilch wie Hafermilch, Mandelmilch oder Kokosmilch.

Die Mischung kurz aufkochen lassen und circa fünf bis acht Minuten auf niedriger Stufe ausquellen. Dabei immer mal wieder umrühren, damit nichts anbackt. 

3. Zutatenvariationen

  • ein großer Apfel 
  • zwei Teelöffel Leinsamen – am besten mitkochen, damit sie quellen können
  • Aroma-Pimp durch weiteres Obst – ebenfalls mitkochen oder erst nachträglich untermischen, dazu Vanille, Zimt oder Anis verwenden
  • weiteres Süßen nach Bedarf – ein bis zwei Teelöffel Honig oder auch Rosinen oder Kokoschips

Den Apfel pürieren und direkt mitkochen oder am Ende mit den anderen Gewürzen in den gekochten Brei mischen. 

4. Coole Alternative: Übernacht-Porridge

Hier noch eine coole Alternative für alle Morgenmuffel oder für sehr heiße Tage: 

Wenn Sie morgens noch viel zu müde sind, um sich an den Herd zu stellen, dann schlafen Sie eben länger und versuchen es doch mal mit der kalten Übernachtversion. 

Nehmen Sie dafür das gleiche Grundrezept und lassen Sie den Brei mindestens sechs Stunden quellen. Dann ergibt sich auch hier die perfekte Konsistenz.

Kaltes Porridge mit Erdbeeren

5. Snack-Alternative: Porridge-Fitness-Kekse

Verdoppeln Sie das oben beschriebene Grundrezept von der Menge und mischen Sie die oben vorgeschlagenen Zutatenvariationen nach Bedarf und Geschmack unter. 

Platzieren Sie den Brei als flache Plätzchen auf einem Backblech und backen Sie sie für circa zwölf bis 15 Minuten bei 180 Grad. Fertig sind Ihre Fitness-Kekse für einen gesunden Energie-Snack zwischendurch. Übrigens auch bestens geeignet als To-Go-Variante nach dem Sport oder im Büro!

Porridge-Kekse

6. Haltbarkeit

Beide fertig zubereiteten Breiversionen sind im Kühlschrank etwa drei Tage haltbar. Bitte lagern Sie sie immer kühl, damit sich keine Keime bilden! Ein kurzes erneutes Aufkochen minimiert das Risiko und erhöht zudem den Geschmack. 

Die Kekse halten im Kühlschrank eine Woche. Falls sie ein wenig labberig werden, packen Sie sie einfach kurz in den Toaster – dann schmecken sie wieder wie frisch gebacken.

Über Katharina Meyer

Ernährungsberaterin Katharina Meyer

Katharina ist leidenschaftliche Ernährungsberaterin und systemischer Coach mit der Mission, die Welt noch ein wenig gesünder zu machen. Falls Ihnen dieses Fitness-Rezept gefallen hat und Sie weitere Kostproben aus Katharinas Blog möchten, dann schauen Sie doch mal bei ihr virtuell vorbei.

Fotos: Pixaby, Canva Pro, Katharina Meyer

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