Triathlon ist mental

13 Dinge, die ich vom Triathlon fürs Leben gelernt habe

Wenn ich erzähle, dass ich Triathlon mache, werde ich häufig mit bewundernden Augen angeschaut. Schließlich ist für den Ottonormalverbraucher und die meisten Freizeitsportler schon völlig utopisch, mal mehr als zehn Kilometer zu laufen. Und dann kommt unsereiner daher und erklärt, dass Triathleten bis zu 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren und 42 Kilometer laufen. Und das an einem Tag! Da überwiegt dann bei vielen ein „Warum tut man sich das an?“ und „Das kann doch nicht gesund sein“.

Ich mache Sport seit Kindesbeinen an und bewundere Leistungssportler. Ich mag es, vermeintliche Grenzen durch Training und Willen zu verschieben. Dinge, von denen man meint, sie nicht tun zu können, trotzdem zu tun. Und Triathlon bietet mir genau das. Dieser Sport macht sehr viel Spaß, aber hält einem auch einen Spiegel vor. Vieles, was ich im Triathlon erfahren habe, prägt mein Leben.

#1

Trainiere hart! Und genieße das Gefühl, gut vorbereitet zu sein.

Vor meinem ersten Triathlonwettkampf war ich nervös. Würde ich das schaffen? Schließlich hatte ich noch keinerlei Erfahrung darin und konnte kaum abschätzen, was auf mich zukommen und wie es ausgehen würde. Aber ich wusste, dass ich für diesen Tag hart trainiert hatte. Ich wusste, dass ich auf meine dadurch erlangten Fähigkeiten vertrauen konnte. Ich war vorbereitet. Und dieses Bewusstsein darüber ließ mich ruhig werden und erfüllte mich mit einer inneren Stärke. Am Wettkampftag stand ich euphorisch am Start. Es konnte losgehen. Ich war bereit.

Erkenntnis fürs Leben: 

Große Herausforderungen meistert man mit zwei Dingen: dem Willen, es zu schaffen und einer guten Vorbereitung. Nur eine gute Vorbereitung bringt das nötige Vertrauen in die eigene Kompetenz, Aufgaben zu lösen. Und das Wissen darüber macht gelassen und stark. 

Triathlon Halb-Ironman 2018

#2

Unterschätze nicht deine Schwächen! Arbeite an ihnen! Sonst läufst du Gefahr, dass sie dir dein ganzes Rennen verderben.

Als ich mit Triathlon anfing, konnte ich kein Kraulschwimmen. Daher hatte ich mich besonders in den ersten Monaten auf das Erlernen der Kraulschwimmtechnik und den Aufbau meiner Schwimmausdauer konzentriert. Denn auch wenn wir Triathleten bei einem Wettkampf anteilig gesehen die wenigste Zeit im Wasser verbringen, so kann diese erste Disziplin darüber entscheiden, wie das restliche Rennen verläuft. 

Gleichzeitig beobachte ich immer wieder, dass Triathleten in Wettkämpfen bei der letzten Disziplin nicht laufen, sondern weite Strecken gehen. Sie haben schlichtweg keine Körner mehr. Entweder ist das Laufen generell ihr Schwachpunkt oder sie haben sich ihre Energie falsch eingeteilt. Auch das kann eine Stellschraube sein, an der gearbeitet werden muss. Denn: hinten kackt die Ente. Nur wer auch am Ende noch gute Beine und Puste hat, kommt zufrieden über die Ziellinie. 

Erkenntnis fürs Leben: 

Um wirklich besser zu werden und im Leben voranzukommen, muss man seine Schwächen kennen und an ihnen arbeiten. Wer gut mit Zahlen umgehen kann, sollte lernen, diese verständlich zu präsentieren. Ein Spitzen-Außendienstmitarbeiter braucht die Unterstützung der Leute im Back-Office. Und ein Geschäftsführer muss sein Team aufbauen und ihm vertrauen.

Schwimmanfänge im Triathlon
Meine Anfänge im Kraulschwimmen.

#3

Habe einen Plan B!

Ich höre und lese häufig von diversen Coaches, dass ein Plan B nur vom Plan A ablenkt und man ihn deshalb verbannen soll. Das ist aus meiner Sicht totaler Blödsinn! Wichtig ist allein, ein Ziel vor Augen zu haben. Der Weg dorthin kann sich immer ändern.

Meinen ersten Triathlonwettkampf hatte ich nur wenige Monate nachdem ich mich überhaupt für diesen Sport entschieden hatte. Zu dem Zeitpunkt konnte ich zwar mittlerweile Freistil schwimmen (vergleiche #2), aber fühlte mich darin noch unsicher – insbesondere in einem See umringt von vielen anderen Triathleten.

Mein Plan A war, die Schwimmdistanz selbstverständlich im Freistil zu absolvieren. Aber es sollte anders kommen: ich fand einfach keinen Rhythmus, bekam schlecht Luft, verkrampfte. Was tun, mitten auf einem See? Den Wettkampf abbrechen? Sollte ich mich heulend an eine Markierungsboje klammern und hoffen, dass mich ein Offizieller aus dem Wasser fischt? Natürlich nicht! Der Wettkampf wäre damit für mich gelaufen gewesen! 

Mir war vor dem Wettkampf klar, dass dieses Szenario eintreten KÖNNTE. Mein Plan B sah daher vor, dass ich in diesem Fall auf Brustschwimmen wechsele. Zumindest solange, bis ich wieder gut Luft bekam und mich beruhigte. Es war essenziell, dass ich mir VOR dem Wettkampf einen Plan B für verschiedene Szenarien zurecht gelegt hatte. Denn unter Stress trifft man selten schnell die richtige Entscheidung. Die Alternative muss VORHER verinnerlicht werden. Nur so kann man schnell reagieren und trotzdem ans Ziel kommen.

Erkenntnis fürs Leben: 

Will man an sein Ziel kommen, muss man damit rechnen, dass die Dinge nicht wie in einer perfekten Welt laufen könnten. Ein Plan B verhindert, dass man ins Straucheln gerät und sein Ziel womöglich aufgibt.

Wie man Ziele erreicht

#4

Es ist okay, Angst zu haben …

Vor meinem ersten Halb-Ironman überkam mich immer wieder das Gefühl der Angst. Angst vor dem, was alles schief gehen und wie hart es werden könnte. Das einzige, das half, war, mir immer wieder vorzubeten, dass ich die Fähigkeiten besaß, diesen Wettkampf zu bestreiten. 

Als ich dann am Start stand, blickte ich in die Augen der Triathlet*innen um mich herum und konnte bei vielen die selbe Angst und Nervosität sehen. Ich war also nicht allein damit. Da wusste ich: Es ist okay, Angst zu haben.

#5

… aber verliere nie dein Ziel aus den Augen.

Tim Don ist einer der erfolgreichsten Triathleten der Welt. 2017, wenige Tage vor seinem Start auf Hawaii, brach er sich bei einem Trainingsunfall das Genick. Um seine Karriere als Ausdauersportler überhaupt jemals fortsetzen zu können, musste Tim über Wochen ein sogenanntes Halo tragen. Das ist eine feste Orthese, die den Kopf komplett ruhigstellt und stabilisiert. Das Halo wurde mit vier Titanschrauben befestigt, die acht Millimeter tief in seinem Schädel steckten. Tim konnte sich mit diesem Gestell kaum bewegen. Aber bereits neun Monate später feierte er sein Comeback beim Ironman in Hamburg.

Erkenntnis fürs Leben: 

Manchmal geschehen Dinge in unseren Leben, die uns den Mut rauben, uns lähmen, die uns dazu verleiten, alles hinzuschmeißen. Dann ist es wichtig, dass wir uns selbst am Schopf packen und aus dem Loch herausziehen. So wie Tim. Er hat sein Ziel nie aus den Augen verloren und kämpfte sich erfolgreich zurück. Natürlich war dieser Weg hart. Tim hat gelitten, körperlich und bei jeder Behandlung!

Auf die Frage eines Journalisten, weshalb er sich das angetan hat, antwortet er: „Ich habe mein ganzes Leben nichts anderes als Sport gemacht. Ich liebe meinen Job. Und bitte versetzen Sie sich in meine Situation: Ich war vor Hawaii 2017 in einer überragenden Verfassung und hatte im April davor bei einem Wettkampf in Brasilien die neue Weltbestzeit in der Ironman-Serie aufgestellt. Ich war so gut drauf und hatte die große Chance, erstmals das Podium auf Hawaii zu erreichen. Dann kam die Verletzung. Hätte ich meine Karriere so enden lassen sollen? Das war für mich keine Option.“ *

Tim Don
Tim Don mit dem Halo

#6

Setze dir große Ziele. Aber sei geduldig und gebe dir die Zeit, zu der Person zu werden, die diese Ziele erreichen kann.

Geduld war früher nie meine Stärke. Der Triathlon hat mir das ein gutes Stück ausgetrieben. Mein Ziel ist die Teilnahme an einem Ironman. Damit ich in der Lage bin, die Langdistanz zu schaffen und dabei auch noch Spaß zu haben, muss ich viel und hart trainieren. Und diese Vorbereitung braucht Zeit. 

Erkenntnis fürs Leben: 

Will man ein Ziel erreichen, dass einem jetzt noch groß und fast unerreichbar erscheint, so muss man sich die nötige Zeit dafür geben. Denn sich die entsprechenden Fähigkeiten anzueignen dauert eine Weile. Doch man wird es schaffen! Also heißt das: Dranbleiben und auch hier Ausdauer beweisen. Realistische Zwischenziele setzen – so wie ich mit kleineren Distanzen und den Halb-Ironman-Teilnahmen. So wird man Schritt für Schritt zu der Person, die ihr Ziel erreicht.

Triathlon - If it was easy

#7

Du wirst Rückschläge erleben. Das ist okay! Akzeptiere sie und kämpfe nicht gegen sie an. Gehe innerlich einen Schritt zurück, fokussiere dich neu und versuche es noch einmal. Beim nächsten Mal wird es klappen. 

Ich sehe dabei meine Anfänge im Kraulschwimmen vor mir. Wie oft habe ich am Beckenrand leise vor mir hin geflucht. Ich wollte endlich die 100 Meter Kraul in unter zwei Minuten schwimmen – und es hat wieder nicht gereicht! Ich lernte jedoch schnell: wenn ich mich zu sehr darauf versteife, dann wird das nie klappen. Also ging ich innerlich einen Schritt zurück, konzentrierte mich neu auf mein Ziel und konnte feststellen, dass es mir beim nächsten Versuch bereits besser gelang. 

Erkenntnis fürs Leben: 

Es liegt vielleicht an der Natur des Menschen, dass wir ununterbrochen gegen Widerstände ankämpfen. „Das muss doch gehen!“, „Ich will das jetzt so haben, wie ich es mir vorstelle!“ Häufig  verhärten sich gerade in Verhandlungen und Streits die Fronten, und keine der Parteien will nachgeben. Jede wirft mit ihren Argumenten um sich, aber außer dass sich die Gesichtsfarbe allmählich ändert und der Blutdruck steigt, tut sich nichts. Besser ist es dann, „auf den Balkon zu gehen“ – wie ich zu sagen pflege. Eine kurze Auszeit, durchatmen, Gedanken sortieren, sich auf das Mögliche konzentrieren anstatt seine Energie mit dem zu verschwenden, das – im Moment – unrealistisch ist. Der nächste Anlauf wird so besser gelingen.

Fokus

#8

Wenn du aufgeben willst, dann denke daran, weshalb du angefangen hast. 

Der 18-Kilometer-Vorbereitungslauf ist zäh. Keine Lust auf Training. Im Wettkampf fangen die Muskeln an, zu schmerzen. In solchen Momenten macht der Kopf dicht. Am liebsten will man dann aufhören, stehen bleiben, abbrechen. Aber: Erstens ist der Körper stärker als der Kopf meint und zweitens gibt es einen guten Grund, weshalb man etwas tut. Wann immer es für mich hart wird und ich am liebsten aufgeben will, dann erinnere ich mich, warum ich das tue. Das ist für mich die größte Motivation.

Erkenntnis fürs Leben: 

Mit mentaler Stärke und einem klaren Ziel vor Augen kann man so gut wie alles schaffen.

Triathlon ist mental

#9

Lass dein Ego zuhause. 

Als Kind wollte ich immer gewinnen! Wenn ich nicht gewinnen konnte, hatte ich keine Lust mehr auf den Wettkampf und den Sport. Aber im Triathlon ist die Chance, als Altersklasse-Athlet*in auf dem obersten Treppchen zu stehen, ganz schön gering. Mittlerweile weiß ich: irgendjemand wird ganz sicher schneller sein als ich. Und sie wird zehn Jahre älter und 20 Kilo schwerer sein. Und das ist okay! Ich laufe einzig mein eigenes Rennen. 

Erkenntnis fürs Leben: 

Man muss aufhören, sich ständig mit anderen zu vergleichen und zu versuchen, immer besser als alle anderen zu sein. Man steht mit niemandem in Konkurrenz! Man muss nur auf sich selbst achten, bei sich sein und sich darauf konzentrieren, seine eigenen Aufgaben so gut man kann zu meistern.

#10

Etwas, das dich glücklich macht und in das du Zeit investierst, bei dem dein Schweiß, deine Tränen und manchmal sogar dein Blut fließt, wird deinen Blick auf dein Leben, dein Berufsleben, deine Ziele, deine Freunde und all die Dinge verändern, die du glaubtest, verstanden zu haben. 

Der Triathlonsport ließ mich meinen Charakter neu entdecken. Ich lernte mich selbst wieder neu kennen. Und ich lernte, zu dem zu stehen, was mir wichtig ist und keine Kompromisse einzugehen, die mir nichts Positives brachten. Manche Dinge wurden unwichtig und dafür andere wichtig. Freunde gingen, neue kamen hinzu. Kurzum: mein Leben änderte sich. Und das in einem Alter, in dem andere Gleichaltrige sich in ihren Leben bereits eingerichtet hatten, einem gut bezahlten Job nachgingen, ein Haus gebaut und eine Familie gegründet hatten. Bei mir hieß es damals: alles auf Anfang und der Triathlon war mein Wegweiser.

Erkenntnis fürs Leben: 

Triathlon und Sport im Allgemeinen sind gefährlich. 😉 Sport verändert das Leben. Jemand sagte mal: „Triathlon ist nicht einfach nur ein Sport, er ist eine Lebenseinstellung“. Wenn man etwas mit Leidenschaft tut, ist man nur schwer zu bremsen. Diese Leidenschaft ist eine unglaubliche Kraft, die uns zu neuen Horizonten treibt. Sie ungenutzt zu lassen, wäre eine Verschwendung.

Halb-Ironman 2018

#11

Sei nett zu dir! Heute bist du bereits besser als gestern.

Ich habe es selbst oft genug im Triathlontraining erlebt: meine Leistungen stimmten nicht, ich schaffte nicht das, was ich mir vorgenommen hatte und schon fing ich an, mich runter zu machen, mich selbst für mein „Versagen“ zu schelten. Dabei gab es keinen Grund dafür! Denn mit jedem Tag und mit jedem Training wurde ich besser. Auch kleine Schritte und Pausen am Wegesrand führen schließlich zum Ziel.

Erkenntnis fürs Leben: 

Es ist okay, wenn man nicht immer gleich das erreicht, was man sich vorgenommen hat. Auch Kleinvieh macht Mist und aus jeder Erfahrung lernt man. Außerdem: würde man seinen besten Freund runterputzen, weil er mal etwas nicht geschafft hat? Also warum tut man das dann mit sich selbst?

#12

Vertraue dir! Immer!

Wie entsteht Vertrauen? Indem man sich besser kennenlernt.

Am Anfang meiner Triathlonleidenschaft hatte ich selbstverständlich noch kein Vertrauen in meine sportspezifischen Fähigkeiten. Ich hatte diese schließlich noch nicht aufgebaut! Doch mit dem Training kamen diese und ich merkte, dass ich besser wurde, leistungsfähiger. Mein Vertrauen in mich wuchs. Vor Wettkämpfen setzte jedoch immer eine Nervosität ein. Ich fragte mich, ob ich das wirklich schaffen würde. Dann sagte ich mir immer, dass ich vorbereitet bin und auf meine Fähigkeiten und mein Wissen zählen kann. Im Fachjargon nennt man das Kompetenzerwartung. Gut vorbereitet kann man sich also vertrauen. Immer! 

Erkenntnis fürs Leben: 

Man ist stärker als man denkt. Man glaubt nur häufig, bestimmte Dinge nicht zu können. Und das, obwohl man im Grunde genau weiß, dass man das Zeug dazu hat, dass man das nötige Können hat. Der Schlüssel liegt im Selbst-Vertrauen.

#13

Hör auf dein Herz!

Spitzensportler tragen sie, Hobbysportler haben sie auch: die Sportuhr. Auch ich habe eine. Ich nenne sie „Die Allwissende“. Sie misst allerhand Parameter meines Trainings und meines Tages. Darunter natürlich auch meinen Puls. Ihn habe ich während meiner Trainingseinheiten im Blick, denn je nach dem, was auf meinem Trainingsprogramm steht, bewege ich mich in verschiedenen Belastungsbereichen. Und da hilft solch eine Uhr natürlich, die Kontrolle darüber zu behalten. Allerdings verleitet sie auch dazu, sich nur noch nach den angezeigten Werten zu richten. Wenn dann mal diese Kontrollinstanz ausfällt, weil die Uhr zum Beispiel im Salzwasser plötzlich den Geist aufgibt oder der Akku leer ist, dann stehen viele auf dem Schlauch und kommen aus ihrem Rhythmus. 

Ich trainiere daher auch immer nach meinem Gefühl. Ich spüre, wie schnell mein Herz schlägt, wie ich mich fühle, ob es mir bei einer bestimmten Belastung gut geht oder nicht. Ganz egal, ob ich über oder unter dem vorgegebenen Herzfrequenzbereich liege. So lerne ich, auf mein Herz zu hören und nicht ausschließlich der Technik zu vertrauen.

Erkenntnis fürs Leben: 

In einer Welt, die voll von Ablenkung, technischen Hilfsmitteln und Ratgebern ist, fällt es schwer, auf sich und seinen Körper zu hören und ihm zu vertrauen. Dabei ist das essenziell, wenn wir nicht die Verbindung zu uns selbst verlieren wollen. Wie im Sport, so ist es auch im Leben wichtig, auf sein Herz zu hören. Denn es heißt nicht umsonst, dass die besten Entscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen werden.

Zieleinlauf

* Quelle:

https://www.spiegel.de/sport/sonst/ironman-hamburg-tim-don-feiert-comeback-nach-horror-verletzung-a-1220356.html

Fotos:

Personal Training Institute

Canva Pro

Professionaltriathlon.com

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